
mein hintertürchen ist nach wie vor geschlossen!
daher meine innere anspannung, ich bin unruhig, stehe unter druck, ich muss mich hüten dem drang nach svv nicht allzu sehr nachzugeben
stresspickel im gesicht, meine sister sagt mir doch tatsächlich ich seh aus wie ein junky ;-)
meine oma meint ich platze aus allen nähten, meine family überhäuft mich ja nahezu mit komplimenten *g*
aber das macht nichts, denn ich weiß es jetzt - ich weiß jetzt endlich wie sich das anfühlt stark zu sein!
ein paar fehlttritte zwischendurch, aber ich bin jeden tag guter dinge um aufs neue weiter zu machen
es verwundert mich selbst, wo ich die motivation und die energie hernehme?
noch nie hab ich so verbissen für etwas gekämpft, ich bin so müde, ich brauche eine auszeit, eine pause!
aber ich muss weitermachen, anders gehts ned
einen starken willen hat man nicht einfach so, es ist ständige anstrengung im kopf
ich will loslassen, aber ich habe angst, wenn ich die zügel lockere könnte ich die kontrolle verlieren
ich bin einerseits ausgelaugt und ausgepowert - ich kann nicht mehr - und andererseits ist da was in mir drinnen, dass mich immer wieder aufs neue antreibt weiter zu machen, der ehrgeiz, dass ich das erreichen kann was ich will
man hat immer die wahl, und ich habe eine entscheidung getroffen: ich werde gesund, weil es die einzige lösung ist, ein leben zu führen, das nicht jede einzelne minute des tages nur anstrengend ist
gehe ich zurück zur krankheit, so erscheint es nur kurzfristig eine erleichterung zu sein, dieses loslassen und mal ausruhen, wenn man sich der sucht hingibt
aber das ist ein trugschluss, jeder tag, an dem mich die sucht in ihren krallen hat, ist genauso ein kampf, aber einer den ich nicht gewinnen kann.
am 9. august bin ich 2 jahre dabei, und es hat sich bereits gelohnt, und ich werde nicht aufgeben, ich kann nicht aufhören, bevor ich nicht am ziel angelangt bin
ist da etwa schon licht am ende des tunnels?